Chinesischer Kalender

Der traditionelle chinesiche Kalender ist ein Mondkalender, der durch Einschieben von 7 Schaltmonaten in 19 Jahren mit dem Sonnenjahr ausgeglichen wird. Der Jahresanfang ist der 2. Neumond vor der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche. Neben den Mondmonaten gibt es eine streng mathematische Einteilung des Sonnejahres in 24 gleichlange Abschnitte.

Die Zählung der Jahre bedient sich ihrer "Himmelstämme" (tian gan) und ihrer "Erdenzweige" (di zhi). Es gibt 10 Himmelstämme und 12 Erdenzweige; durch Kombination beider Bezeichnungen entsteht ein Zyklus von 60 Jahren. 60 Zyklen, also 3600 Jahre, bilden eine epoche. Als Beginn der Zeitrechnung gilt das Jahr 2636 v. chr.; seit 964 n. Chr. läuft also die zweite Epoche.

Die volkstümliche Zählung der Jahre kombiniert 12 Tierbezeichnungen (Maus, Rind, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein) mit den 5 chinesichen Elementen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser). 2004: hölzerner Affe; 2005: feuriges Huhn.

Traditionelle Feste:

1. Tag des 1. Monats:     Neujahr
15. Tag des 1. Monats: Laternenfest
3. Tag des 3. Monats: Fest der lichten Klarheit
5. Tag des 5. Monats: Drachenbootfest
15. Tag des 8. Monats: Mondfest


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