(991 - 1013)
| 991 | Christian wird zum Bischof von Passau erhoben. |
| 993 | Christian erhält in Dortmund von Otto III. eine Bestätigung des gesamten Besitzes der Passauer Kirche mit ausdrücklicher Erwähnung der Abteien Kremsmünster und Mattsee, der Kapelle von Ötting und des Hofes von Reut. |
| 993 | Christian erhält in Duisberg von König Otto III. die Gewährung der Freiheit von Leistungen an jegliche Person, vor allem den Herzog, mit der Einschränkung, dass die Passauer Kirche zu Leistungen an die königliche und kaiserliche Gewalt verpflichtet bleibt. |
| 992-933 | Vertragsschluss mit dem Grafen Arnold von Wels-Lembach über Nutzungsrechte des Klosters Kremsmünster |
| 992-994 | Christian entzieht dem Kloster Kremsmünster das praedium Pettenbach und Besitz im Traungau. |
| 996 | Christian unterschreibt in Rom die Urkunde Papst Gregors V. für das Stift Vilich. |
| 996 | Christian weiht Godehard zum Abt von Niederalteich. |
| 999 | Christian erhält von Otto III. das Markt- und Münzrecht, den Bann und den Zoll, sowie die ganze öffentliche Gewalt innerhalb und außerhalb der Stadt Passau. |
| 1002 | Christian begleitet Herzog Heinrich IV. von Bayern (als König Heinrich II.) zur Königswahl nach Mainz |
| 1007 | Christian nimmt an der Frankfurter Synode teil und unterzeichnet das Protokoll über die Gründung des Bistums Bamberg. |
| 1008 | Weihe der von Abt Godehard erbaute Kapelle St. Maria in Niederalteich. |
| 1013 | Christian stirbt im September. |
Wertung: Durch das Privileg Kaiser Ottos III. erhielt der Bischof alle Rechte, die bisher dem König zugestanden hatten. Das Recht, Zölle festzusetzen, brachte ihm eine lukrative Einnahmequelle. Abgesehen davon gilt Bischof Christian als frommer, mönchischen Reformen zugetanener Mensch, der politisch keine Rolle spielte.
bearbeitet von:
Katrin Wulfert
(16.8.2004)